Der Wallstein Verlag wurde 1986 von Thedel v. Wallmoden gemeinsam mit Dirk und Frank Steinhoff gegründet. Nach ersten Erfolgen durch den Einsatz von innovativer Computertechnologie startete Wallstein sein erstes Literaturprogramm mit dem Briefwechsel zwischen Gottfried August Bürger und seinem Verleger Johann Christian Dieterich.
Das Programm des Wallstein Verlags umfasst sowohl wissenschaftliche als auch belletristische Werke: Mit dem Anliegen, anspruchsvolle Bücher auch ansprechend zu gestalten, setzt Wallstein seine Programmschwerpunkte auf die Bereiche Geschichte, Literaturwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte und Kulturwissenschaften. Nachdem in den Anfangsjahren der thematische Fokus noch vorwiegend auf der Literatur– und Geistesgeschichte des 18. Jahrhunderts lag, hat sich Wallstein inzwischen mit Veröffentlichungen aus einem breiten wissenschaftlichen Spektrum einen Namen gemacht.
Zu den etablierten Programmsparten zählen heute neben der Literaturwissenschaft die Zeitgeschichte, die Dokumentation des Nationalsozialismus mit besonderem Augenmerk auf dem Völkermord an den europäischen Juden, die Erforschung der Geschichte der frühen Bundesrepublik sowie in den letzten Jahren zunehmend auch die Wissenschaftsgeschichte.
Seit dem Eintritt von Thorsten Ahrend in den Verlag wird das belletristische Programm von Wallstein ständig durch zeitgenössische Autoren erweitert: Titel von Jörg Albrecht, Heinz Ludwig Arnold, Lukas Bärfuss, Ralf Bönt, Lucette ter Borg, David Constantine, Daniela Danz, Laura Doermer, Adolf Endler, Dorothea Grünzweig, Maja Haderlap, Peter Hamm, Peter Handke, Harald Hartung, Martina Hefter, Manfred Peter Hein, Hans-Jürgen Heise, Daniel Hoffmann, Hanjo Kesting, Ruth Klüger, Gabriele Kögl, Günter Kunert, Dea Loher, Angelika Overath, Sabine Peters, Hermann Peter Piwitt, Hendrik Rost, Gregor Sander, Fred Wander, Kai Weyand und Ulf Erdmann Ziegler setzen deutliche Akzente auf die Gegenwartsliteratur.
Wallstein Verlag
Geiststraße 11
37073 Göttingen
Deutschland