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Steidl Verlag

Der Steidl Verlag pflegt in seinem Litera­tur­verlag das Werk zweier Nobel­preis­träger – Günter Grass und Halldór Laxness –, bringt ein ambitio­niertes und erfolg­rei­ches Programm mit deutscher Literatur und mit Überset­zungen aus dem angel­säch­si­schen Sprach­raum heraus, ist als Sachbuch-Verlag bekannt sowie auf der ganzen Welt geschätzt als Fotobuch-Verlag. Unter Fotografen, Künst­lern und allen Freunden hochwer­tiger Druck­kunst genießt der Steidl Verlag inter­na­tional Weltgeltung.

Das verdankt er auch seiner Struktur: Er verei­nigt sämtliche Produk­ti­ons­schritte unter einem Dach – von der Programm­ar­beit über die Bildbe­ar­bei­tung, Grafik und Herstel­lung bis zum Marke­ting und Druck in der hausei­genen Druckerei. Dies gewähr­leistet Fachwissen in sämtli­chen Kompe­tenz­be­rei­chen der Buchpro­duk­tion und ein Maximum an Flexi­bi­lität. Einmalig im Produk­ti­ons­ab­lauf des Steidl Verlags ist die Möglich­keit zur engsten Einbin­dung der Fotografen und Künstler in sämtliche Arbeitsschritte.

1968 gegründet, ist der Steidl Verlag in Göttingen bis heute im Besitz, geleitet und geprägt von Gerhard Steidl. Er begann mit dem Druck von Plakaten und Multi­ples (Klaus Staeck, Joseph Beuys); 1972 erschien das erste Sachbuch, Anfang der achtziger Jahre folgten Literatur, ausge­wählte Kunst– und Fotogra­fiebände. Ende der neunziger Jahre begann Gerhard Steidl ein eigenes Fotobuch­pro­gramm aufzu­bauen, das sich binnen weniger Jahre zum größten auf Fotografie spezia­li­sierten Programm weltweit entwickelte.

Es umfaßt die ganze Bandbreite von deutschen Fotografen (Otto Steinert, Robert Lebeck, F.C. Gundlach) über inter­na­tio­nale Fotokünstler (Robert Frank, Robert Polidori, Joel Stern­feld) bis hin zu aufstre­benden Talenten (Alec Soth, Jitka Hanzlova, Joakim Eskildsen); es dokumen­tiert Fotoge­schichte von ihren Anfängen über die Emanzi­pa­tion der Gattung hin zu den frühen Klassi­kern der Moderne; es reprä­sen­tiert das gesamte Ausdrucks­spek­trum von der Fotografie als Kunst­form bis zur Dokumentar– und Presse­fo­to­grafie. Schließ­lich blickt das Steidl-Programm über den Teller­rand der Fotografie hinaus und widmet sich wichtigen Vertre­tern der bildenden Kunst (Jim Dine, Robert Rauschen­berg, Ed Ruscha).

Kontaktdaten

Steidl Verlag
Düstere Straße 4
37073 Göttingen
Deutschland

steidl.de


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